Schi für Motorflieger von unserem Jürgen Döbner

- ohne Spannseile
- jedoch federnd max +-10° um Normallage (Rückstellkraft exponenziell zunehmend mit Auslenkung)
Die Schier habe ich für meine SU-29 mit etwa 1400 g gebaut. Sie hat ein Zweibeinfahrwerk aus Alu.
Sie haben sich auf Pulver- und Nassschnee bestens bewährt und auch Unebenheiten elegant gemeistert.
Es macht richtig Freude, sie locker und leicht über das Gelände gleiten zu lassen.
Die anliegende Skizze zeigt die Abmessungen und das Prinzip. Veranschaulicht wird das Prinzip durch die Fotos.
Die Befestigung der Schier erfolgt sehr einfach an der Radachse (bei der SU-29 eine Schraube M3).

Je 2 federnde Stahldrähte (1,0 mm) halten den Schi parallel zum Rumpf . Einer nach vorne, der andere nach hinten.
Die Stahldrahtenden sind eingeklebt in ein kleines Sperrholzdreieck, das fest an den Fahrwerkschenkel angeflanscht ist.
Die anderen Enden der Stahldrähte sind rechtwinklig verbunden mit dem Ski.
(Bohrung 1 mm am Ende des Steges, Draht gegen Herausrutschen gesichert)
Für andere Modelle ist die Dimensionierung der Schier und der Aufhängung anzupassen.
Das Prinzip ist anwendbar für alle Fahrwerke, die eine senkrechte Stütze zur Radachse aufweisen,
also z.B. auch entsprechend rechtwinklig am Rad gebogene Fahrwerks-Stahldrähte.
Bei einem Zweibeinfahrwerk benötigt man am Heck keinen Schi.
Viel Freude beim Nachbau
Jürgen
IFM - München