Ergebnisse und Erfahrungsberichte von unseren Wettbewerbspiloten

Die 2011er Saison von Norbert Hübner

Meine Lieblingsflieger zur Zeit. Raketenwurm 4 und Blaster 3

Zuerst ging es im April nach Rügen zum Hang Speed Fliegen der Wettbewerbsklasse F3F. Es waren 2 Wettbewerbe hintereinander, die sich insgesamt über 4 Tage verteilten. Es gilt dabei eine Strecke von 100 m Länge 10 mal hintereinander möglichst schnell zu durchfliegen. 30 sec bevor es zählt kann man noch versuchen Höhe zu tanken. Dabei steht man alleine an der Hangkante ohne Helfer. Nur das Erreichen der Wendemarken wird durch Hupsignale angezeigt. Also ein echter Mann gegen Mann Wettbewerb.

Frauen haben nicht teilgenommen.

Die Wetterverhältnisse waren diesmal sehr unterschiedlich, von 25 m/s, also Sturm, bis unter 3m/s. Ab Windgeschwindigkeiten unter 3m/s wird unterbrochen.

Bei diesem Wettbewerb klebte mir das Pech an den Füssen! Die ersten Runden liefen ganz gut und es wurde immer schneller bis ich am Samstag Abend durch die tief stehende Sonne einen Moment nicht mehr genau gesehen habe wie das Modell liegt, bei Sturm, und zack hat es sich in die Düne gebohrt. Totalschaden!

Also Ersatzmodell herrichten. Am Sonntag war der Wind recht gering und der Hang musste gewechselt werden. Am Abend ging es wieder. Der Flieger rannte ganz gut, dabei wurde ich dann etwas zu gierig und fädelte an einem Gestrüpp an der Kante ein, das schwer zu sehen war. Der Flieger flog noch weiter aber auf dem Weg zum Landen bin ich dann in ein 30 cm tiefes Loch getreten, das „unsichtbar“ war, weil von hohem Gras überwuchert.

Die Folgen waren: Sturz mit Sender in der Hand, Modell bohrt sich wieder in die Düne, Schrott, Knie verstaucht und rechter Fuß gezerrt. Am letzten Tag konnte ich nur noch die Beine hochlegen und testen, ob ich überhaupt selbst heimfahren kann. Das ging so einigermaßen. Also ein super Saisonauftakt.

Ergebnisse und Videos gibt es unter http://www.f3f.de/index.php?id=89 . Am eindruckvollsten ist das 3. Video von oben.

 

Stationen im Elektroflug auf der Euro Tour waren diesmal der Reihenfolge nach:

 

Gommersheim         Saarland 28./29. Mai             Platz 8 von 24

Oberpullendorf         Österreich 11./12. Juni   Platz 7 von 15 Teilnehmern,

Liezen                     Österreich 25./26. Juni   Platz 18 von 18                                                                                     (Reglerstreik, oh jeh)

Burgkunstadt           Franken   23./24. Juli   Platz 18 von 34                                                                  es geht aufwärts

Buttikon                  Schweiz   20./21. Aug.   Platz 12 von 15  .                                                                 2x abgesoffen

Biella                   Italien     27./28. Aug.         Platz   7 von 14                                                                                     eher mäßig

Bad Brückenau         Bayern     10./11. Sept.  Platz 12 von 33

                                                                   geht noch

 

In Summe gibt das einen 17. Platz in der Eurotour (69 Teiln.) und einen 8. Platz in der Deutschen Meisterschaft von 12 Piloten. (Platz 4 bis 8 innerhalb von einem Prozent).

6. Platz in der Kaderwertung = im A-Kader.

 

Also insgesamt eine recht durchwachsene Saison. Nächstes Jahr sollte es wieder besser gehen, hoffentlich. Die neue Technik befindet sich schon in der Erprobung.

Ziele wären in der Eurotour unter die besten 12, deutsche Meisterschaft unter die besten 6 Piloten, einmal aufs Treppchen. Schau’ n mer mal.

Erfolgreiches Jahr für Stefan Mändl in 2010

Stefan Mändl belegte dieses Jahr den 21. Platz im Weltcup F3A, der mit 190 Teilnehmern aus 20 Nationen wieder sehr gut besetzt war, sowie einen hervorragenden 9. Platz in der Bundesliga.

 Mein besonderer Dank gilt bei dieser Gelegenheit vor allem allen Mitgliedern der IFM München für Ihre Unterstützung. Sie haben mich in dieser Saison bereitwillig, auch wenn es mal turbulent war,  alleine fliegen lassen und mir jederzeit die 8 Minuten gegeben, die ich brauchte um mein Programm zu trainieren. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.


Die Saison 2010 wurde eingeleitet durch den Wettbewerb in Belgien. Das war der erste Wettbewerb in dem ich mein neues Modell, Wind S Pro von Sebart, zum Einsatz gebracht habe.

Aufgrund der hervorragenden Organisation von Gerard Werion hat der Wettbewerb sehr viel Spaß gemacht. Am Ende reichte es, nach einer nicht optimalen Leistung von mir, zu Platz 15 in einem hochklassig besetzten 39er Teilnehmerfeld. Gewonnen hat der amtierende Vizeweltmeister Benoit Paysant-Le Roux.

Als nächstes stand der erste Bundesliga Wettbewerb an, im nördlich von Hamburg gelegenen Kaltenkirchen. Die erste Überraschung war, dass während des gesamten Wettbewerbs fast kein Wind ging, was in dieser Ecke eigentlich nie vorkommt. Dadurch waren aber sehr schöne Wertungsflüge möglich und niemand konnte sich über unfaire Bedingungen beschweren. Am Ende war Bernd Beschorner siegreich, wobei ich einen sehr zufrieden stellenden 7. Platz belegte.

Drei Wochen später lud Emil Giezendanner in die Schweiz ein. Leider herrschte sehr schlechtes Wetter mit strömenden Regen und niedriger Wolkendecke. Allerdings hatte die Wettbewerbsleitung wenig Mitleid und lies zwei Durchgänge fliegen. Siegreich war am Ende F3A Urgestein Wolfgang Matt. Ich belegte als einziger deutscher Teilnehmer Platz 8 in der Gesamtwertung.

Danach ging es glücklicherweise ins sonnige Italien. Hier gab es gutes Wetter und noch bessere Verpflegung. Durch den Einsatz von Massimo Selva konnte der Wettbewerb auch dieses Jahr wieder auf dem Sportflugplatz in San Marino ausgetragen werden. Nicht überraschend war, dass fast jeder Italiener (23 waren insgesamt da) einen Wind S Pro flog. Den Sieg holte sich Sebastiano Silvestri und ich kam auf Platz 12, als bester von 3 Deutschen.

Bereits eine Woche später stand Erding im Terminkalender. Zur Abwechslung mal ein Wettbewerb vor der Haustür und der einzige Internationale F3A Wettbewerb in Deutschland seit langem. Das ist vor allem dem unermüdlichen Einsatz von Bernd Enenkl zu verdanken. Es gewann Gerhard Mayr aus Österreich und ich belegte nur Platz 18, da im zweiten Durchgang mein Seitenruderservo über den Jordan ging, was schon sehr ärgerlich war.

Nach einer kurzen Pause ging es zum dritten Bundesliga Wettbewerb, den zweiten musste ich aus persönlichen Gründen absagen, nach Untermünkheim. Nach vier Durchgängen setzte sich wieder Bernd Beschorner durch und entschied auch die Deutsche Meisterschaft für sich. Ich belegte den 9. Platz und damit, trotz des 7. Platzes in Kaltenkirchen, auch einen 9. Platz in der Gesamtwertung der Bundesliga 2010 mit 27 gemeldeten Teilnehmern.

Zum Saisonabschluss ging es noch nach Kraiwiesen in Österreich, zum Traditionsverein bei Salzburg. Es gewann Markus Zeiner und ich erreichte, als einziger deutscher Teilnehmer, trotz guter Flüge nur Platz 16, was nach dem bisherigen Verlauf der Saison so nicht unbedingt zu erwarten gewesen wäre.

Mit den Ergebnissen aus allen internationalen Wettbewerben kam ich auf den 21. Platz im Weltcup F3A, der mit 190 Teilnehmern aus 20 Nationen wieder sehr gut besetzt war. Gewonnen hat Sebastiano Silvestri, Gratulation.

Mit diesem Ergebnis und dem 9. Platz aus der Bundesliga bin ich mit der Saison 2010 sehr zufrieden.

Abschließend kann ich sagen, dass es sehr viel Spaß gemacht hat und ich hoffe, dass vielleicht auch noch andere gefallen an der Wettbewerbsfliegerei finden.

Eurotour 2010 von Norbert Hübner

Die Ergebnisse der Tour kann man hier einsehen:  http://www.contest-modellsport.de

2009

Norbert Hübner belegte auf dem Worldcup 2009

einen erfolgreichen 3. Platz.

Der Verein gratuliert Dir Norbert ! :-)

Stefan Mändl belegte einen

hervorragenden 8. Platz !!!

Eurotour F5B in Prato ( Florenz, Italien)

NORBERT HÜBNER

war über das Wochenende in Prato (Florenz) in Italien auf einem Eurotour F5B Elektroflugwettbewerb, der hervorragend organisiert war.

 Er ist mit 99,1% der Punkte vom Sieger 5ter geworden.

      Es geht also recht eng zu in der Spitze.

Die momentane Gesamtwertung der Eurotour sowie die noch kommenden Wettbewerbe und die Detailergebnisse können unter http://www.contest-modellsport.de/ eingesehen werden.

World Cup F3A Belgien 2009

Stefan Mändl hat einen hervorragenden 9. Platz errungen - Bravo, eine tolle Leistung!

Nachfolgend sein Bericht:

Am 23. und 24. Mai fand in Belgien das „Criterium International du Hainaut“, der erste F3A
Worldcup Wettbewerb der Saison 2009, statt. Ausgetragen wurde der Wettbewerb auf dem
Gelände des Modellflugvereins AASH nahe Beaumont in Belgien, an der unmittelbaren
Grenze zu Frankreich. Es nahmen 31 Piloten aus 5 Nationen teil.

Aus Deutschland waren 5 Piloten, 3 aus dem aktuellen B-Kader, angereist
Das Reglement für diesen Wettbewerb schrieb drei Durchgängen P-09 vor, wobei zwei am
Samstag und einer am Sonntag geflogen wurden.
Für eine objektive Bewertung sorgten 5 Punktrichter aus 5 Nationen (Frankreich, Belgien,
England, Deutschland, Niederlande), wobei Deutschland durch Peter Uhlig vertreten wurde.
Die eingesetzten Modelle waren, wie man auf dem Bild der Teilnehmer sieht, bunt gemischt.
Der Autor setzte auf einen modifizierten Prestige (mit Winglets und aktivem T-Canalyser)
von MTL, mit Plettenberg Motor.

Der Wettbewerb war von Gérard Werion und seinen Helfern ausgezeichnet organisiert und
lief ohne Probleme ab.
Auch für das leibliche Wohl der Piloten war bestens gesorgt. Es gab ab Freitag durchgehend,
ausgezeichnete Verpflegung, mit einem Bankett am Samstagabend als Höhepunkt.
Die Gewinner des Wettbewerbs standen dann am Sonntagmittag fest.
Es waren auf Platz 1 Delaere Bert, auf Platz 2 Jacquemin Brice, und auf Platz 3 Quellier
Julien

Abschließend ist festzustellen, dass es ein sehr schöner Wettbewerb war und es für jeden
empfehlenswert ist, einmal dorthin zu fahren, auch wenn die Anreise aus Deutschland relativ
weit ist.
Weitere Infos und Bilder unter: http://alpha924.server4you.de/AASH/accueil/index.html
Stefan Mändl

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